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Klares Teichwasser – Einfach und sicher in 3 Schritten

Donnerstag, 23. Mai 2013

  1. Wasser Stabilisieren
    Nur in ausreichend hartem und gepufferten Teichwasser funktionieren die natürlichen Selbstreinigungsprozesse. Im ersten Schritt muss das Teichwasser „stabilisiert“ werden durch Zuführung von Mineralien und Bakterien. Die Karbonhärte erhöht sich und der ph-Wert stabilisiert sich im optimalen Bereich.

    Dies ist auch Voraussetzung für die erfolgreiche Bekämpfung von Algen oder trüben Gewässern im zweiten Schritt, denn nur in stabilen Wasserverhältnissen können die Mittel ausreichend ihre Wirkung entfalten und unerwünschte Nebenwirkungen bleiben aus.

    Für das mikrobiologische Gleichgewicht sorgen Teichstarter- Bakterien, die im Leitungswasser nicht vorhanden sind. Sie reduzieren die Lebensgrundlagen von Algen und erhöhen die Effizienz von Teichfiltern. Nach einer Reinigung des Teiches oder Filters, nach der Winterpause oder in der Saison nach einem Teilwasserwechsel, sollten Teichstarter- Bakterien zugegeben werden.

  2. Wasser klären
    Ein zu starker Algenwuchs sollte umgehend gebremst werden. Fadenalgen können teilweise von Hand mittels Algenbürste und Algenkescher entfernt werden. An schwer erreichbaren Stellen hilft der Fadenalgen- frei turbo * mit Aktivsauerstoff und Hochleistungsorganismen. Grünes trübes Wasser (Schwebealgen), Blaualgen, Grünalgen, Schleimalgen und viele andere Algenarten werden mit Algenfrei universal* reduziert.

    *) Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch Kennzeichnung und Produktinformation lesen.

  3. Wasser klar halten
    Ist der Teich geklärt, wird dies dauerhaft gesichert. Die Ursachen werden beseitigt und der Algen- Grundnährstoff Phosphat gebunden. Ebenso muss nach einer erfolgreichen Algenbekämpfung das nun im Teichwasser gelöste Phosphat gebunden werden, bevor es einer neuen Algenplage als Nahrung dient. Aus nur 1g Phosphat können theoretisch 15 kg Algen entstehen.

    Der biologische Abbau des Bodenschlammes verhindert unangenehme Gerüche und eine Verschlammung des Teiches.

Sonne + Phosphat = Algensalat !

Freitag, 5. April 2013

Algen gehören zum Gartenteich und sind sogar als guter Sauerstoffproduzent äußerst wertvoll. Doch Massenvermehrung der Fadenalgen oder zu starke Trübung durch Schwebealgen zeigen eine Störung des biologischen Gleichgewichts an. In der Regel gilt es, das Überangebot an Nährstoffen zu reduzieren, damit kein Algensalat entsteht, der die Karbonhärte senkt und den ph-Wert ins schwanken bringt.

Phosphat ist im Wasser vorhanden und dient der Alge als Hauptnährstoff. Achten sie unbedingt darauf, dass keine zusätzlichen Phosphate- zum Beispiel durch Gartendünger- in den Teich gelangen. Im Wachstum nimmt die Alge Phosphate auf. Absterbende Algen geben aber das Phosphat wieder zurück, was dann neuem Wachstum weiterer Algen zur Verfügung steht. Ein Kreislauf!

Phosphat kann vorbeugend gebunden werden, zum Beispiel mit Algenstopp- Phosphatbinder. Die Anwendung sollte sinnvoller Weise vor und auch nach der Winterpause erfolgen, damit das von absterbenden Algen freigesetzte Phosphat nicht im folgenden Frühjahr eine Algenblüte auslöst.

Der Stickstoffkreislauf

  1. Futter, Laub, Regen, Dünger (Phosphate) und Pflanzenreste gelangen in den Gartenteich und belaste ihn. Im Wasser gelöstes Phosphat (PO4) dient Algen als Grundnährstoff. Daher muss es gebunden werden.
  2. Bakterien zersetzen die organischen Substanzen und verbrauchen dabei Sauerstoff. Es entsteht Ammonium (NH3) und Ammoniak (NH4).
  3. Weitere Bakterien (Nitrosomonas) wandeln Ammonium/ Ammoniak in Nitrit (Nitritation). Dabei wird weiterer Sauerstoff verbraucht.
  4. Bakterien der Gattung Nitrobacter wandeln in der Nitration das für den Fisch gefährliche Nitrit in Nitrat.
  5. das ungefährliche Nitrat steht den Pflanzen als neuer Nährstoff zur Verfügung. Dieser Wert sollte allerdings 50mg/L nicht übersteigen, sonst gibt es Algensalat.

Klare und schöne Gartenteiche in 3 Schritten… so sicher und einfach!

Mittwoch, 6. März 2013

Einleitung:

Jeder Gartenteich ist einzigartig und unterscheidet sich von anderen Biotopen in vielerlei Details. Dabei können unterschiedliche Faktoren das biologische Gleichgewicht stören und unliebsame Veränderungen hervorrufen.

Ist der Gartenteich trübe oder geplagt durch übermäßiges Algenwachstum, so schwindet schnell die Freude an dem kleinen Paradies. Dabei sind es oft nur kleine Ursachen, die sich mit etwas Grundwissen wieder korrigieren lassen und zu einem dauerhaft schönen Wassergarten führen.

Wasser ist Leben:

Wichtigste Voraussetzung für ungetrübte und gesunde Gartenteiche ist die Zusammensetzung des Teichwassers. Oftmals wird bedenkenlos Regenwasser aus der Zisterne oder direkt von der Dachrinne eingeleitet. Regenwasser sollte- wenn überhaupt- nur sehr dosiert und aufbereitet in Gartenteichen verwendet werden, denn es enthält Stäube und Nährstoffe, die über die Dachrinne gesammelt in den Teich gelangen. Zudem ist Regenwasser weich und arm an den lebenswichtigen Mineralstoffen. Besteht die Dachrinne aus Kupfer, gelangt zudem eine permanente und unkontrollierte Kupferzugabe ins Wasser, was Fische dauerhaft krank macht.

Auch Brunnenwasser enthält oftmals kaum Mineralstoffe und sollte nur verwendet werden, wenn die Werte des Wassers bekannt sind und durch Teichwasser- Aufbereiter „teichtauglich“ gemacht werden. Brunnenwasser enthält keinen Sauerstoff, daher bei Verwendung gut belüften, damit keinem Teichbewohner die Luft ausgeht!

Grundsätzlich gilt: Neubefüllung eines Gartenteiches am besten mit Leitungswasser und anschließender Stabilisierung durch Teichwasser- Aufbereiter und Teichstarter- Bakterien.

Während der Saison niemals mehr als 1/3 des Teichihnhaltes tauschen oder auffüllen und regelmäßig die Wasserwerte kontrollieren. Nach starken Regenfällen (weiches Wasser) sollte die Karbonathärte mittels Schnell- Test geprüft und notfalls mit Teichwasser- Aufbereiter korrigiert werden.