Archiv für die Kategorie „Teichpflege“

Mittwoch, 8. Juli 2015

Wie funktioniert en Vortex-Vorfilter?

Das Wasser wird azentrisch in den Vortexfilter eingeleitet und setzt so den Filterinhalt in Rotation. Da die Rotation im Zentrum geringer ist, werden Schmutz- und Schwebeteilchen in die Mitte gezogen und haben dort genug Zeit sich mit dem Schlammfang abzusetzen. Die Funktionsweise ist vergleichbar mit einem beutellosen Staubsauger.
Grobe Partikel werden aus dem Teichwasser gefiltert. Schwimmende Schmutzteilchen werden manuell aus dem Filtertopf entfernt. Durch seinen Schlammablass ist der Vortexfilter Wartungsarm und kann nicht verstopfen.

Der Vortexfilter entlastet, durch die Entfernung der Schwebestoffe aus dem Teichwasser, die nachlaufenden Filterstufen. Die Filterleistung ist bei groben Partikeln wie Futterresten und Laub hervorragend. Kleine und schwebende Partikel passieren den Vortex ungehindert. Die Abscheidemenge grober Partikel und der geringe Wartungsaufwand sind die Stärken des Vortexfilter. Ist bei dem Vortexfilter ein Bodenablauf mit Absperrhahn vorhanden und wird dieser mit der Abwasserleitung verbunden kann man den abgesetzten Schlamm direkt entsorgen,

Durch seine rein mechanische Filterfunktion werden Vortexfilter ausschließlich als Vorfilter eingesetzt

Bei der Größe des Vortexfilter ist nicht viel zu beachten. Prinzipiell kann der Vortexfilter nicht zu groß ausgelegt werden, eher zu klein. Wird der Vortex zu klein ausgelegt, werden die Partikel den Vortex ungehindert passieren und in die nächste Filterstufe geschwemmt. Ist der Vortex etwas größer ausgelegt, so hat dieser mehr Zeit zum Abscheiden der groben Partikel. Daher gilt die Devise, dass der Vortex lieber etwas größer ausgelegt werden soll.

Wir von Garten.com bieten Ihnen verschiedene Mehrkammerfilter mit Vortex an und haben zur Erweiterung Ihres Mehrkammerfilters einzelne Vortexfilter im Programm.

Wir haben von unserem Lieferanten ein Angebot bekommen, dass wir gerne an unsere Kunden weitergeben wollen:


Diesen Vortex können Sie an Ihren vorhandenen Mehrkammerfilter anschließen und haben dadurch eine verbesserte Filterleistung.

Dieser 3-Kammer-Vortex-Teichfilter ist für Gartenteiche bis 125.000 Liter geeignet

Huch, schon wieder Herbst?

Dienstag, 7. Oktober 2014

Es ist wieder soweit: Die Tage werden kürzer, der Blick aufs Thermometer lässt uns frösteln und eine bunte Blätterlandschaft prägt das Bild in unserem Garten. Kurz: Der Herbst steht vor der Tür. Nicht bei jedem ist er ein willkommener Gast und auch, wenn man es sich jetzt am liebsten in einer warmen Decke eingemurmelt vor dem Kamin gemütlich machen würde, ist es nun umso wichtiger, an den Garten zu denken. Damit Sie sich auch im kommenden Jahr wieder an Ihrem grünen Paradies erfreuen können, gilt es, einige Vorbereitungen zu treffen.

Mit unseren nachfolgenden Tipps bringen Sie Ihren Garten sicher und unbeschadet durch die kalte Jahreszeit!

1. Gartenteich für den Winter rüsten

Damit Ihre Fische im Teich überwintern können, sollte die Teichtiefe mindestens 80 cm betragen. Noch besser sind 120 cm – 150 cm. Dies verhindert das komplette Durchfrieren des Teiches und bewahrt Ihre Fische vor dem Erfrierungstod. Achten Sie darauf, dass der Teich im Herbst vollständig mit Wasser gefüllt ist.

Um bei geschlossener Eisdecke das Entweichen von Faulgasen zu gewährleisten, empfehlen wir den Einsatz eines Eisfreihalters aus unserem Sortiment.

Teichpumpen sollten sorgfältig gesäubert und vor Frost geschützt gelagert werden.

2. Gewächshaus winterfest machen

Egal, ob aus Glas, Kunststoff oder Folie – gerade im Herbst ist es unerlässlich, fest installierte Gewächshäuser auf eventuelle Beschädigungen, wie Löcher, Risse, defekte Dichtungen etc. zu überprüfen. Insbesondere in der kalten Jahreszeit sind undichte Stellen die ideale Einladung für Nagetiere und Co, sich in Ihrem Gewächshaus als unerwünschte Untermieter einzunisten. Beschädigungen sollten daher umgehend behoben werden.

Selbiges gilt übrigens auch für Gartenhäuser: Eine regelmäßige Überprüfung auf Schäden und undichte Stellen ist auch hier von großer Wichtigkeit. Zudem sollten Sie rechtzeitig vor dem ersten Frost die Wasserleitungen freimachen, um deren Platzen zu verhindern.

Um Ihr Gewächshaus auch bei Frost und Kälte nutzen zu können, muss im Inneren eine entsprechende Temperatur gewährleistet sein. Eine einfache und kostengünstige Lösung bietet beispielsweise der Einsatz einer Petroleumheizung. Diese gibt eine gleich bleibende Wärme an die Umwelt ab und eignet sich ideal für kleinere Gewächshäuser bis zu 15 m².

3. Die Gartenmöbel nicht vergessen!

Bevor Sie Ihre Gartenmöbel zum Überwintern einlagern, sollten diese gründlich mit warmem Wasser gereinigt werden. Achten Sie dabei unbedingt auf das Material Ihrer Möbel: Insbesondere Gartenmöbel aus Holz sind äußerst empfindlich und bedürfen sorgfältiger Pflege. Die Behandlung mit einer speziellen Lasur nach der Reinigung ist empfehlenswert.

Beim Einlagern der Gartenmöbel sollten Sie darauf achten, dass der Lagerort trocken, gut durchlüftet und frostfrei ist.

garten.com wünscht Ihnen eine schöne Herbstzeit!

Klares Teichwasser – Einfach und sicher in 3 Schritten

Donnerstag, 23. Mai 2013

  1. Wasser Stabilisieren
    Nur in ausreichend hartem und gepufferten Teichwasser funktionieren die natürlichen Selbstreinigungsprozesse. Im ersten Schritt muss das Teichwasser „stabilisiert“ werden durch Zuführung von Mineralien und Bakterien. Die Karbonhärte erhöht sich und der ph-Wert stabilisiert sich im optimalen Bereich.

    Dies ist auch Voraussetzung für die erfolgreiche Bekämpfung von Algen oder trüben Gewässern im zweiten Schritt, denn nur in stabilen Wasserverhältnissen können die Mittel ausreichend ihre Wirkung entfalten und unerwünschte Nebenwirkungen bleiben aus.

    Für das mikrobiologische Gleichgewicht sorgen Teichstarter- Bakterien, die im Leitungswasser nicht vorhanden sind. Sie reduzieren die Lebensgrundlagen von Algen und erhöhen die Effizienz von Teichfiltern. Nach einer Reinigung des Teiches oder Filters, nach der Winterpause oder in der Saison nach einem Teilwasserwechsel, sollten Teichstarter- Bakterien zugegeben werden.

  2. Wasser klären
    Ein zu starker Algenwuchs sollte umgehend gebremst werden. Fadenalgen können teilweise von Hand mittels Algenbürste und Algenkescher entfernt werden. An schwer erreichbaren Stellen hilft der Fadenalgen- frei turbo * mit Aktivsauerstoff und Hochleistungsorganismen. Grünes trübes Wasser (Schwebealgen), Blaualgen, Grünalgen, Schleimalgen und viele andere Algenarten werden mit Algenfrei universal* reduziert.

    *) Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch Kennzeichnung und Produktinformation lesen.

  3. Wasser klar halten
    Ist der Teich geklärt, wird dies dauerhaft gesichert. Die Ursachen werden beseitigt und der Algen- Grundnährstoff Phosphat gebunden. Ebenso muss nach einer erfolgreichen Algenbekämpfung das nun im Teichwasser gelöste Phosphat gebunden werden, bevor es einer neuen Algenplage als Nahrung dient. Aus nur 1g Phosphat können theoretisch 15 kg Algen entstehen.

    Der biologische Abbau des Bodenschlammes verhindert unangenehme Gerüche und eine Verschlammung des Teiches.

Sonne + Phosphat = Algensalat !

Freitag, 5. April 2013

Algen gehören zum Gartenteich und sind sogar als guter Sauerstoffproduzent äußerst wertvoll. Doch Massenvermehrung der Fadenalgen oder zu starke Trübung durch Schwebealgen zeigen eine Störung des biologischen Gleichgewichts an. In der Regel gilt es, das Überangebot an Nährstoffen zu reduzieren, damit kein Algensalat entsteht, der die Karbonhärte senkt und den ph-Wert ins schwanken bringt.

Phosphat ist im Wasser vorhanden und dient der Alge als Hauptnährstoff. Achten sie unbedingt darauf, dass keine zusätzlichen Phosphate- zum Beispiel durch Gartendünger- in den Teich gelangen. Im Wachstum nimmt die Alge Phosphate auf. Absterbende Algen geben aber das Phosphat wieder zurück, was dann neuem Wachstum weiterer Algen zur Verfügung steht. Ein Kreislauf!

Phosphat kann vorbeugend gebunden werden, zum Beispiel mit Algenstopp- Phosphatbinder. Die Anwendung sollte sinnvoller Weise vor und auch nach der Winterpause erfolgen, damit das von absterbenden Algen freigesetzte Phosphat nicht im folgenden Frühjahr eine Algenblüte auslöst.

Der Stickstoffkreislauf

  1. Futter, Laub, Regen, Dünger (Phosphate) und Pflanzenreste gelangen in den Gartenteich und belaste ihn. Im Wasser gelöstes Phosphat (PO4) dient Algen als Grundnährstoff. Daher muss es gebunden werden.
  2. Bakterien zersetzen die organischen Substanzen und verbrauchen dabei Sauerstoff. Es entsteht Ammonium (NH3) und Ammoniak (NH4).
  3. Weitere Bakterien (Nitrosomonas) wandeln Ammonium/ Ammoniak in Nitrit (Nitritation). Dabei wird weiterer Sauerstoff verbraucht.
  4. Bakterien der Gattung Nitrobacter wandeln in der Nitration das für den Fisch gefährliche Nitrit in Nitrat.
  5. das ungefährliche Nitrat steht den Pflanzen als neuer Nährstoff zur Verfügung. Dieser Wert sollte allerdings 50mg/L nicht übersteigen, sonst gibt es Algensalat.

Die optimalen Wasserwerte für stabiles Teichwasser

Donnerstag, 21. März 2013

Eine regelmäßige Überprüfung der Wasserwerte im Gartenteich ist erforderlich, um rechtzeitig auf Veränderungen und eventuell notwendige Korrekturmaßnahmen Hinweise zu erhalten. Insbesondere vor und nach der Winterpause sind Kontrolle und Korrektur der wichtigsten Wasserwerte Grundlage für gesunde Fische und klare Gartenteiche. Nutzen hierzu einfach das Schnell-Test-Set 6in1.

Jeder Teich ist anders, so auch seine Wasserwerte die uns Auskunft über den Zustand des Gartenteiches geben:

Wert guter Zustand optimaler Zustand
pH- Wert 6,5 bis 8,5 7 bis 8
Gesamthärte (GH) 8° bis 20° dH 12° bis 16° dH
Karbonhärte (KH) 6° bis 14° dH 8° bis 12° dH
Nitrit (NO²) < 0,1 mg/L nicht nachweisbar
Nitrat (NO³) < 50 mg/L optimal: < 25 mg/L
Ammoniak (NH³) < 0,1 mg/L
Ammonium (NH4+) <0,1 mg/L
Chlor (CL) nicht nachweisbar
Phosphat nicht nachweisbar

Sollten die Messwerte abweichen, empfehlen wir der Ursache nachzugehen und eine umgehende Korrektur einzuleiten.

Schnelle Hilfe bei Abweichungen von den empfohlenen Wasserwerten.

pH- Wert zu hoch oder zu niedrig (auch bei schwankenden Werten)

Gesamthärte zu niedrig (GH)

Karbonhärte zu niedrig (KH)

Nitrit- Gehalt zu hoch (NO²)

Nitrit- Gehalt zu hoch (NO³)

Klare und schöne Gartenteiche in 3 Schritten… so sicher und einfach!

Mittwoch, 6. März 2013

Einleitung:

Jeder Gartenteich ist einzigartig und unterscheidet sich von anderen Biotopen in vielerlei Details. Dabei können unterschiedliche Faktoren das biologische Gleichgewicht stören und unliebsame Veränderungen hervorrufen.

Ist der Gartenteich trübe oder geplagt durch übermäßiges Algenwachstum, so schwindet schnell die Freude an dem kleinen Paradies. Dabei sind es oft nur kleine Ursachen, die sich mit etwas Grundwissen wieder korrigieren lassen und zu einem dauerhaft schönen Wassergarten führen.

Wasser ist Leben:

Wichtigste Voraussetzung für ungetrübte und gesunde Gartenteiche ist die Zusammensetzung des Teichwassers. Oftmals wird bedenkenlos Regenwasser aus der Zisterne oder direkt von der Dachrinne eingeleitet. Regenwasser sollte- wenn überhaupt- nur sehr dosiert und aufbereitet in Gartenteichen verwendet werden, denn es enthält Stäube und Nährstoffe, die über die Dachrinne gesammelt in den Teich gelangen. Zudem ist Regenwasser weich und arm an den lebenswichtigen Mineralstoffen. Besteht die Dachrinne aus Kupfer, gelangt zudem eine permanente und unkontrollierte Kupferzugabe ins Wasser, was Fische dauerhaft krank macht.

Auch Brunnenwasser enthält oftmals kaum Mineralstoffe und sollte nur verwendet werden, wenn die Werte des Wassers bekannt sind und durch Teichwasser- Aufbereiter „teichtauglich“ gemacht werden. Brunnenwasser enthält keinen Sauerstoff, daher bei Verwendung gut belüften, damit keinem Teichbewohner die Luft ausgeht!

Grundsätzlich gilt: Neubefüllung eines Gartenteiches am besten mit Leitungswasser und anschließender Stabilisierung durch Teichwasser- Aufbereiter und Teichstarter- Bakterien.

Während der Saison niemals mehr als 1/3 des Teichihnhaltes tauschen oder auffüllen und regelmäßig die Wasserwerte kontrollieren. Nach starken Regenfällen (weiches Wasser) sollte die Karbonathärte mittels Schnell- Test geprüft und notfalls mit Teichwasser- Aufbereiter korrigiert werden.

Der Winter – auch da gibt es immer was zu tun

Donnerstag, 9. Februar 2012

zugefrorener Gartenteich, Oft können Fische und Pflanzen nach ausreichender Vorbereitung im Teich überwintern. Pflanzen müssen beispielsweise nur gestutzt werden. Um eine sichere Überwinterung der Fische zu gewährleisten, muss der Teich allerdings mindestens 80 cm tief sein. Bei geschlossener Eisdecke gelangt kein Sauerstoff in Ihren Teich und Faulgase können nicht entweichen. Die Winterpflege-Serie in unserem Shop sorgt für unbeschadete Überwinterung der Teichfische und unterstützt das biologische Gleichgewicht.

Lassen Sie Ihren Gartenteich ruhen. Die Tier- und Pflanzenwelt schöpft neue Kraft. Nutzen Sie die Zeit für eventuelle Planungen für das kommende Frühjahr. Vielleicht möchten Sie Ihren Teich erweitern oder mit einem Bachlauf ergänzen.